Zink ist ein essentielles Spurenelement und hat im menschlichen Organismus viele Funktionen. Es ist ein wichtiger Baustein des Stoffwechselgeschehens und der körpereigenen Immunabwehr. Es ist Notwendig für die korrekte Funktion von über 200 Enzymen, ist an der Freisetzung von Neurotransmitter-Substanzen beteiligt und spielt eine zentrale Rolle bei der Zellteilung.
Zinkmangel kann sich verschiedenartig äußern, zum Beispiel durch: Hautekzeme, schlechte Wundheilung, Gedächtnisstörung, Lernschwäche, Hyperaktivität, Immunschwäche, Haarausfall, Nagelwachstumsstörungen, weiße Flecken auf den Fingernägeln, Karies, Magen-Darmerkrankungen, Diabetes und Nervenleiden.
Ernährungsstudien bestätigten, dass Zinkmangel besonders bei älteren Menschen häufig zu beobachten ist. Die tägliche Zinkaufnahme dieser Personengruppe liegt zwischen 7 und 11 mg und liegt damit deutlich im Bereich der Zink-Unterversorgung. Die täglich empfohlene Zinkaufnahme liegt bei 15 mg. Die Ursachen für den weit verbreiteten Zinkmangel sind vielseitig. Unzureichende Zinkaufnahme durch falsche Ernährung, verminderte Zinkresorption und erhöhte Zinkverluste, bedingt durch Krankheiten, welche besonders im Alter gehäuft beobachtet werden, zählen dazu.
Im Zusammenspiel mit Vitamin A ist Zink ein wichtiger Baustein für die Funktion der Augen Netzhaut. Neuere Studien bestätigen die positive Wirkung von Zink bei altersbedingten Sehstörungen durch die Netzhautablösung (Maculadegeneration).
Zink ist notwendig für die Funktion des Immunsystems und trägt zur Hemmung schädlicher Virenaktivität bei.
Auch Diabetiker profitieren von einer erhöhten Zinkzufuhr. Denn bei Diabetikern wird Zink stärker als bei Nicht-Diabetikern über den Urin ausgeschieden. Dies kann zu Zinkmangel führen und erhöht die Gefahr von Sehstörungen und schlechter Wundheilung. Darüber hinaus ist Zink and der Insulinwirkung beteiligt und schützt Insulin vor der Oxidation.
Zink wird oft bei erhöhten Schwermetallbelastungen zur Entgiftung eingesetzt.
Zink ist bedeutsam für verschiedene Hormonfunktionen. So entsteht während der Pubertät ein erhöhter Zinkbedarf, hervorgerufen durch die Entwicklung Sexualorgane bei Mann und Frau.
Auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Schuppenfläche oder schlechter Wundheilung kann Zink in hoher Dosierung hilfreich sein.
Auch wurde festgestellt das Haarausfall oft bei Menschen auftritt die unter einem Zinkmangel leiden.
Unsere tägliche Zinkzufuhr ist sehr von unserem Ernährungsplan abhängig. Leber, Linsen, Austern und Fleisch sind relativ gute Zink Lieferanten. Oft ist aber eine ausreichende Zinkzufuhr durch die normale Ernährung nicht gewährleistete. Vor allem im Alter, wenn der Zinkbedarf steigt, die gesamte Nahrungszufuhr jedoch sinkt ist oft eine Ergänzung mit Zink durch zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert. Bei regelmäßiger Einnahme von Zink wird eine organische Verbindung mit Hefe (Zinkhefe) empfohlen.