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Kapuzinerkresse
Schon seit altersher behandelte man in Peru die verschiedensten Wunden (auch infizierte) mit frischen Blättern der Kapuzinerkresse.  Ebenso verwendete man das Kraut der Kapuzinerkresse bei Lungen- und Harnwegsinfektionen.  Nach der Entdeckung der Antibiotika wurden für die Behandlung von Infektionen viele andere Substanzen einbezogen und verwendet.  Erst 1952 konnte die jahrhundertealte Wertschätzung der Kapuzinerkresse als Heilpflanze bestätigt werden.  Es wurden leicht flüchtige antibiotische Substanzen mit breitem Spektrum als Hauptwirkstoffe entdeckt, die zur Anregung der Abwehrreaktion des Körpers dienen.  Nicht zu Unrecht bezeichnet man seither die Kapuzinerkresse als pflanzliches Antibiotikum, nicht nur hilfreich bei Bronchial, Atmungs- und grippalen Infekten, sondern auch bei Nieren-, Blasen-, Harnwegsinfektionen.

Spitzwegerich Hustensaft
Es gibt nicht viele Heilpflanzen, deren Wirkung in der Volksmedizin so bekannt ist wie Spitzwegerich.  Der Saft aus frischen Blättern gepreßt hilft jung und alt gegen festsitzenden Husten, Verschleimung der Bronchien, typischen Beschwerden bei Erkältungskrankheiten und zur Linderung bei fiebrigen Lungen- und Bronchialleiden.  Spitzwegerich Saft nimmt eine besondere Stellung bei den Hustensäften ein.  Unter seinen Wirkstoffen hat man natürliche antibiotisch wirkende Substanzen gefunden.  Dies erklärt seine über Jahrhunderte überzeugende Wirksamkeit.

Echinacea
Echinacea ist das ideale pflanzliche Heilmittel zur Vorbeugung von Erkältungs-krankheiten.  Der Hauptwirkstoff Echinacosid und zahlreiche Nebenwirkstoffe wie ätherische Öle, Harze und eine ganze Reihe weiterer Einzelsubstanzen bilden zusammengefügt eine unnachahmbare Einheit zur Abwehrstärkung.  Wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet der Immunologie haben bestätigt, Echinacea hat eine abwehrsteigernde Wirkung nicht nur bei Grippe und Erkältungskrankheiten, sondern im ganzen Bereich unseres Immunsystems. Es bildet einen natürlichen Schutzwall gegen Erkältungsgefahren, Vermehrung von Keimen und Gewebsentzündungen bei erhöhter Ansteckungsgefahr sowie fieberhaften Infekten.

Lungen-Brust-Husten Kräuter-Tee
Isländisches Moos, Carraghenmoos, Lungenkraut, Hohlzahnkraut, Vogelknöterich, Süßholzwurzel, Fenchel, Anis, Klatschmohnblüten.  Diese Kräuter bilden eine traditionelle Mischung zur Linderung von Erkältungserscheinungen im Hals- und Bronchialbereich, bei Heiserkeit, Verschleimung und Husten.

Eibisch
Eibisch findet als lösende und reizmildernde Heilpflanze im Bereich des Halses und Rachens Anwendung.  Die Schleime der Eibischwurzel legen sich als eine Art Schutzfilm auf die gereizten Schleimhäute von Mund und Rachen, dämpfen den Hustenreiz und erleichtern das Abhusten beruhigt gereizte Schleimhäute in Mund- und Rachen und lindert Mundschleimhautentzündung. 

Hustentropfen
Zur Herstellung von Hustetropfen haben sich vor allem die folgenden Heilpflanzen bewährt.  Primelwurzelextrakt hilft beim Abhusten von zähen Sekreten in den Atemwegen und in den Bronchien.  Primelwurzel wird auch beim chronischem Husten älterer Menschen, dem sogenannten Altershusten empfohlen.  Das ätherische Öl aus Thymian besitzt krampflösende und desinfizierende Eigenschaften.  Krampfartiger Husten wird gestillt, chronische und akute Bronchitis gebessert und asthmatische Anfälle gemildert.  Anisöl besitzt neben seinem angenehmen Geschmack auch hustenlindernde und beruhigende Eigenschaften.

 

 

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Heilpflanzen bei Erkältungen
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