Die Heilpflanze Arnika ist seit jeher für ihre abschwellende, entzündungshemmende und dadurch schmerzlindernde Wirkung bekannt.
Arnika (Arnica montana) wächst vor allem auf Wiesen in Höhenlagen bis zu 2800 Metern. Sie ist in den Alpen, Pyrenäen, Baltikum und anderen Gebirgen beheimatet. In der Naturheilkunde verwendet man die Blüte der Arnika. Diese enthält ätherische Öle, Flavonoide und dass Helenalin (Sesquiterpenlactone), welches hauptsächlich für die entzündungshemmend, antiseptisch und antiarthritisch Wirkung der Arnikablüte verantwortlich ist.
Arnikablüten Tinktur oder Gel ist besonders für äußerliche Anwendung sehr geeignet. Die Wirkstoffe der frischen Arnika helfen als tiefenwirksames Schmerz- und Bewegungsgel bei Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen und anderen stumpfen, nicht blutenden Verletzungen, mit oder ohne Blutergüssen, wie sie z.B. oft beim Sport vorkommen. Auch bei Gelenkbeschwerden die durch Arthritis oder Rheuma hervorgerufen werden kann Arnika lindernd wirken.
Arnika wirkt kühlend dem Anschwellen des Gewebes entgegen und lindert so die Schmerzen. Auch die Durchblutung im verletzten Bereich wird gefördert, was den Heilungsprozess beschleunigt.
Eine Einreibung mit Arnikatinktur-Gel ist eine wunderbar wohltuende Erfahrung, auf strapazierte, geschwollene Muskeln und Gelenke auswirkt. Auch nach einem Insektenstich lindert Arnikatinktur die Entzündung und den damit verbundenen Schmerz und Juckreiz.
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